Wer kennt es nicht? Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, die Lektüren im Bücherregal sind dicht an dicht aneinandergereiht und die Vitrine ist voll mit Deko, die schon mehr Staubfänger ist als hübsche Zierde.
In der Steinzeit musste der Mensch sammeln und bunkern, um zu überleben. Heute müssen wir das nicht mehr, machen es aber immer noch ziemlich gerne: Deshalb besitzt jede(r) Deutsche im Schnitt 10.000 Dinge.
Zu viel schafft Unordnung
Das meiste davon benutzen wir jedoch kaum. Trotzdem könnte man meinen: So viel Hab und Gut tut uns doch gut! In Wirklichkeit ist es allerdings so: Das Ansammeln sorgt für Unordnung und Unübersichtlichkeit - und das sowohl in unseren vier Wänden als auch in unseren Köpfen.
Der viele Kram engt uns ein, wir verlieren den Blick für das Wesentliche und die Dinge, die uns wirklich glücklich machen. Seit geraumer Zeit ist deswegen der minimalistische Lebensstil voll im Trend. Dabei geht es darum, die eigenen Besitztümer auf ein Minimum zu reduzieren und sich nur zuzulegen, was man wirklich braucht und worüber man sich dauerhaft freuen kann.
Ausmisten für die Seele
Ausmisten, also sich von alten Dingen zu lösen, wirkt unglaublich befreiend. Es bringt Klarheit und Ruhe. Auch wenn uns das Ausmisten selbst oft nicht leichtfällt, im Nachhinein gibt es ein positives und erleichterndes Gefühl Altes hinter sich zu lassen.






