Autorenporträt
Martin Ralf Rogge (Odur von Oels) verspürte schon in der Kindheit ein großes Interesse für Religion, aber Antworten auf seine Fragen konnte er von seinen Eltern – beide Atheisten – nicht erwarten. Er hatte schon immer die Fähigkeit, anderen Menschen zuzuhören, ihnen zu helfen, Probleme zu lösen und Trost zu spenden. So konnte er sich als Jugendlicher sogar vorstellen, Pfarrer zu werden, doch einer väterlichen Familientradition folgend zog ihn das Uniformtragen magisch an. Mit seinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn versuchte er, im Polizeidienst seinen Weg zu finden, doch bald mußte er feststellen, daß dieser Beruf dieses Bedürfnis nicht stillen konnte.
Über die Runen wurde Odurs Interesse an der germanischen Mythologie und der damit verbundenen Naturreligion geweckt. Neben der Edda las er endlich in den Büchern seiner Urgroßmutter Sophie Rogge-Börner, die bereits in der Kaiserzeit bis in die junge Bundesrepublik hinein als Schriftstellerin, Schriftleiterin und Kämpferin für die Stellung der Frau tätig war. Obwohl sie zur Geburt Odurs bereits nicht mehr lebte, durfte er mit ihr zusammen über ihre Romane und Gedichte den eigenen Göttern begegnen.
Mit dem ersten Kind wuchs das Bedürfnis, die alte Mythologie an seine Nachkommen weiterzugeben. Mit dem vierten Kind reifte der Wunsch, ein eigenes Buch zu schreiben, um Kindern bzw. Jugendlichen die Götter ins Gedächtnis zu rufen.
Heute ist Odur Vater von sechs Kindern. Die Hauptfigur des vorliegenden Romans ist sozusagen sein siebentes Kind. Während Odur das Wissen um die eigenen Götter durch die schriftstellerische Tätigkeit noch weiter vertiefen konnte, hat er gleichzeitig sein außerordentliches Feingespür und Einfühlungsvermögen als besondere Fähigkeiten erkannt und entwickelt. Hilfreich waren dabei verschiedene Ausbildungen, wie zum Beispiel in Kundalini-Heilenergie, Runenwerfen und Kartenlegen, Rutengehen und Geomantie, Aurasehen und -fühlen. Seine Fertigkeiten möchte er nutzen, um als Energetiker und Salman zu arbeiten und anderen Menschen, Firmen und Institutionen bei Fragestellungen und der Lösung von Problemen auf energetischer Ebene zu helfen.
Monika Rogge, geborene Thiel (Almara-Isrun von Oels) erlebte in der Kindheit das Gegenteil – eine strenge, katholisch orientierte Erziehung mit aktiver Mitarbeit in der Kirche bis in die Jugend hinein. In der DDR aufgewachsen, kannte sie Grenzen und Mauern nur zu gut – in jeglicher Form. Kirchliches Engagement war damals aber auch eine Möglichkeit, gegen den Strom zu schwimmen. Mit dem Loslösen vom Elternhaus begannen das Freistrampeln von der aufgezwungenen Religion und ihren Einflüssen sowie die Auseinandersetzung mit esoterischen und philosophischen Themen. Schon während des Architekturstudiums in Weimar beschäftigte sich Alamara mit verschiedenen Fragen zu Gesundheit, Ernährung und den entsprechenden Zusammenhängen. In Berlin arbeitete sie in der Bauforschung und Denkmalpflege, bis das erste Kind geboren wurde. Bewußt entschied sie sich für die Kinder und gegen die Karriere und fand ihre innere Überzeugung durch die spätere Auseinandersetzung mit Fragen zur „Kindererziehung“ und Persönlichkeitsentwicklung bestätigt. Sie nutzte ihre Elternzeit, um sich intensiv mit alternativen Heilmethoden und ganzheitlichen Ansätzen eines bewußten und gesunden Lebens auseinanderzusetzen. Irgendwann verspürte sie den Wunsch, die Rolle der Lektorin zu verlassen und ihre Erkenntnisse in Odurs Roman einfließen zu lassen.
Unter dem Zeichen der Göttin Eir geboren, ist Heilung Almaras großes Thema, auch wenn der berufliche Weg über die Architektur offenbar einen Umweg darstellt. Wenn das Buch fertiggestellt ist, möchte sie ihren Beruf mit ihrer inneren Berufung verbinden und gesundes Bauen für gesunde Menschen möglich machen.
Neben den o.g. Themengebieten galt Almaras Interesse auch immer der deutschen Sprache. So hat sie seit ihrer Schulzeit gerne und viel geschrieben und im Freundes- und Bekanntenkreis regelmäßig Texte korrigiert und zwischenzeitlich als Lektorin gearbeitet.
Durch ihre Tätigkeit in der Bauforschung war sie (Geburtsname: Monika Thiel) an den folgenden wissenschaftlichen Publikationen beteiligt:
Steffi Platte, Monika Thiel, Jürgen Giese, Dorothée Sack, Bauaufnahme und Bauforschung in der Unterkirche der Cappella Palatina in Palermo, in: Masterstudium Denkmalpflege der TU Berlin, Jahrbuch 2004-06
5 Jahre Aufbaustudium Denkmalpflege an der TU Berlin, herausgegeben von Dorothée Sack zusammen mit Martin Gussone, Christof Krauskopf, Monika Thiel und Mike Schnelle, Berlin 2004
Frank Heyder, Steffi Platte, Ulrike Siegel, Monika Thiel, Historische Bauforschung am Schloß Pretzsch/Elbe, in: Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Heft 11, Mitteilungen der Landesgruppe Sachsen-Anhalt der Deutschen Burgenvereinigung e.V., Halle/Saale 2002, S. 239-273
Schlagwörter
Tierkreis, Esotherik, Ratgeber, Mutter Erde, Götter, Tafelrunde, Jugend, Runen, Heidentum, Mythologie, Lebensweisen, Umwelt, Karma, Asgard, Allod, All-Einigkeit, Naturreligion, Abenteuer, Naturschutz, Prophezeiung, Mitgard
Thema-Inhalt
FJ - Action- / Abenteuerromane
FM - Fantasyliteratur
FC - Biografischer Roman / Autobiografischer Roman
YFH - Kinder/Jugendliche: Fantasy
VFXC1 - Ratgeber für Eltern: Jugendliche, Pubertät
FW - Belletristik: religiös, spirituell
YFC - Kinder/Jugendliche: Action- und Abenteuergeschichten
FN - Belletristik: Traditionelle Geschichten, Märchen, Mythen, Fabeln und Legenden
YFX - Kinder/Jugendliche: Biografische Romane, Autobiographische Erzählungen
YFK - Kinder/Jugendliche: Religiöse und spirituelle Geschichten